Ausstellung: machines

Exponat von Nathan Richardson (Ausschnitt)

Ausstellende Künstler:

Detlef Bräuer
Nathan Richardson
Günther Zitzmann

 

[Impressionen]
[Presseresonanz]

24.6. - 6.8.2000


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Impressionen

Detlef Bräuer
machine

Foto: Klaus Ditté

Detlef Bräuer - machine

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Nathan Richardson - exponat

Exponate

Foto: Klaus Ditté


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Exponat

Foto: Klaus Ditté

Nathan Richardson - machine

zur Schwarzlichtinstallation von Güther Zitzmann

Günther Zitzmann - Installation

Günther Zitzmann
Schwarzlicht-Installation

Foto: Klaus Ditté


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letzt_presse

Presseresonanz

Heilbronner Stimme
Artikel von Martin Nied

"Machines" heißt die neue Ausstellung in der Galerie B27 in Offenau. Drei Künstler beschäftigen sich dort mit Aspekten unserer modernen Zeit. 

Nathan Richardson: Exponat  (Foto: Martin Nied)
Exponat von Nathan Richardson
Foto: Martin Nied

Günther Zitzmann führt sozusagen mit seinen Flugobjekten in die Ausstellung hinein. Sie hängen im Flur und fliegen alle gleichsam auf ein schwarzes Loch zu. Dieses Loch ist in einen schwarzen Müllsack geschnitten, der den Eingang in einem der Ausstellungsräume verwehrt. Nur das schwarze Loch gibt einen Blick ins Innere des Raumes frei.

Dort schweben sie wieder, die unbekannten Flugobjekte aus recycelten Plastikflaschen. Bunte Leuchtfarben auf den Fliegern reflektieren das Schwarzlicht und gestalten die Szenerie ein wenig gespenstisch. Müll auf der Erde, Müll sogar im Weltraum - alle Assoziationen des Publikums in diese Richtung hin sind erlaubt.

Nathan Richardson hat sich ebenfalls mit Maschinen beschäftigt. Weniger ironisch als Günther Zitzmann. aber nicht weniger eindringlich . Sein Bild "Increments Unseen" lässt in düsteren Farben an Charly Chaplins "Moderne Zeiten" denken. Seine Plastiken, für die er kleine, viereckige Blechstückchen verwendet, die er patchworkartig zu Raketen oder U-Booten zusammenbaut wirken dagegen mit ihren weichen Linien trotz des eher kühlen und starren Grundmaterials sehr organisch.

Detlef Bräuer beginnt jenseits der Kritik am modernen Maschinenzeitalter. Er entwirft einfach ganz neue Maschinen, denen er auch neue, fantasievolle Namen wie zum Beispiel "Sternenboot" oder "Sadachbia" gibt. So steht die Offenauer Ausstellung zugleich für die Janusköpfigkeit der Technik, die die Menschheit auch weiter bringen kann. Bräuers Plastiken stehen auf wuchtigen, sehr massiv wirkenden Sockeln aus Holz, vielleicht ehemalige Eisenbahnschwellen. Die eigentliche Plastik führt Bräuer dann in Metall aus.

Seine Figuren leben aus der Spannung zwischen Flächen und filigranen Rundstäben, die jedem Exemplar viel Dynamik und gleichzeitig eine große Leichtigkeit verleiht.


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