Ausstellung: homo ludens |
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Schwerpunkt: Ausstellende Künstler:
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10.5. bis 29.6.2003 |
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collagiert in einer gekonnten flotten Malweise bekannte Bildmotive aus den Printmedien und erreicht damit assoziativ Inhalte, die mit Witz und Hintersinn unsere Bildwelten interpretieren.
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der aus einer Orgelbauerfamilie stammt und dieses Handwerk ebenfalls beherrscht, zeigt großformatige Drucke, die einerseits chiffrenhaft und andererseits expressiv gehalten sind. Oftmals stellt sich eine synästhetische Wirkung ein, indem die Bildmotive Klangsequenzen transportieren. (Foto: Klaus Ditté) |
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schafft in ihren abstrakten Mischtechniken atmosphärische und sensualistische Stimmungen, die vor allem durch das Medium Farbe evoziert werden.
(Foto: Klaus Ditté) |
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Für ein Gespräch in lockerer Atmosphäre ist in der produzentengalerie B27 immer Zeit (Bildmitte: der 'Produzent' Günther Zitzmann).
(Foto: Klaus Ditté) |
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Presseresonanz |
Heilbronner Stimme
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In Künstlern und Kindern tritt der spielende Mensch am originärsten in Erscheinung. ,,Homo ludens", der übergreifende Titel der Ausstellung in der Produzentengalerie B27 in Offenau, bedeutet spielender Mensch und verbindet drei auf den ersten Blick denkbar unterschiedliche künstlerische Ansätze: Malerei von Heidrun Sieber, Druckgrafik von Klaus Rensch und eine Installation mit Objekten und Malerei von Volker Funke. Obwohl alle Aussteller einen Brotberuf ausüben, wurde Ihr Spieltrieb weder durch Sachzwänge, Zeitnot oder den sprichwörtlichen Ernst des Lebens verschüttet. Heidrun Sieber begann ihre Künstlerlaufbahn mit 40 Jahren. In der Kunst findet sie Freiräume, die sie als Arzthelferin, Hausfrau und Mutter nicht kennt. Ihre Ölbilder sind abstrakte Farbflächen, dunkle Töne gegen leuchtende gesetzt. Sie schichtet die Farbpaste übereinander und durchsetzt die Flächen mit eingekratzten Linien. "Das mache ich direkt ohne Werkzeug oder Pinsel mit den Fingern" sagt sie und lächelt verschmitzt. |
Klaus Rensch aus Lauffen am Neckar ist Orgelbauer im Familientrieb. Daneben musiziert er auch "berufsbedingt", wie er sagt. Damit ist des Spielens aber nicht genug. Bevor eine Orgel zusammen gefügt wird, greift sich der Künstler einzelne Bauteile, beispielsweise die Windlade. Er zweckentfremdet sie als Druckstock für großformatige Monotypien (Unikate im Hochdruckverfahren). Dabei entstehen überaus originelle Bilder, geprägt von klarer Farbgebung und eindringlichen Rhythmen. Erst nach dem druckgrafischen Dienst werden sie dem Corpus der Orgel einverleibt und sind weiterhin nur akustisch genießbar. Diese Spielart der Übertragung akustischer Elemente ins Visuelle ist einzigartig. |
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Volker Funke lernte zunächst Groß- und Einzelhandelskaufmann, studierte dann Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Philosophie. Derzeit arbeitet der Liefelong Learner als Dozent und Motivationstrainer. Dass er sich intensiv mit dem Homo ludens auseinander gesetzt hat, zeigt sich neben einigen Ölgemälden mit Titeln wie "Blinde Kuh" oder der sogenannte "Rosa Raum". Das Zimmer, rosa gestrichen, ist mit einer Fülle von Attributen und Symbolen aus der Kindheit ausgestattet. Auf weißem Sockel thront mittig ein Panzer. Das Kriegsspielzeug fokussiert auf Wände und in Ecken mit skurrilen Arrangements aus Brausepulverpäckchen, Kännchen und bunten Plastikbechern, Pilzen, Nachbildungen von Kröten oder Gänseblümchen. Wie verwoben das Abenteuer Kindheit mit dem Lebensgefühl der Erwachsenen ist, zeigen seine ,,Papers", ein wilder Cocktail aus zeitgenössischen Bilderfluten mit versteckten Verweisen auf Kindheit und Kunstgeschichte. |
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moderne Kunst | ||
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Malerei + Plastik + Grafik + Fotografie + neue Medien |
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produzentengalerie B27 e.V. * D 74254 Offenau * Hauptstraße 8a |
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Telefon: 0179 - 2030857 |
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web:www.produzentengalerieb27.de / eMail: [stefan@aritzona.de] |
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Öffnungszeiten: Während der Ausstellungszeiten sonntags 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung |
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© produzentengalerie B27 e.V., D
74254 Offenau |
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