Ausstellung: Ebenbilderebenen, Silikonsilhouetten, Fliegen ist möglich

Ausstellende Künstler:
Max Gehring, München  - Ebenbilderebenen
Tanja Kling, Berlin - Silikonsilhouetten, Gezeichnetes Trainingslager für die Zukunft (future composé)
Beate Ludwig, Marbach - "Fliegen ist möglich", Plastisches

Max Gehring überarbeitet drucktechnisch Fotos von arbeitssuchenden Jugendlichen und betitelt seine Bildserien "Ebenbilderebenen".
Tanja Kling zeichnet mit reduziert gesetzten Linien meist figürliche Motive, die Alltagssituationen assoziieren und trotzdem irritieren, da sie inhaltlich mit Rätselhaften und Geheimnisvollem aufgeladen werden.
Beate Ludwig entwickelt im kleinplastischen Bereich Themen, die das Absurde und Tragischkomische der menschlichen Existenz ausloten.
Die Vernissage wurde musikalisch umrahmt von Irina Ungureano und Max Gehring, die gespielt Gesungenes, ihre sogenannten "Nebelgeflechte", darbieten.

[Impressionen]
[Presseresonanz]

8.11. bis 14.12.2003


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Impressionen

Max Gehring und Irina UngureanoTanja Kling



Beate Ludwig, Tanja Kling, Heike Behrends


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Presseresonanz

Heilbronner Stimme vom 26.11.03
Artikel von Martin Nied


Ausstellungen mit Bildern mit witzig-ironischen oder hintergründigen Inhalten waren schon immer ein Markenzeichen der Produzentengalerie B 27 in Offenau. Und auch in der neuen Ausstellung, in der Max Gehring, Tanja Kling und Beate Ludwig ihre Arbeiten präsentieren, ist das nicht anders.

Bei Max Gehring heißt das Thema ,,Ebenbilderebenen“ - Gedrucktes. Dafür hat Gehring eine Zeitungs-Doppelseite als erste Ebene zu Grunde gelegt. Auf dieser Seite werden die Bilder samt kurzen Lebensläufen von Jugendlichen aus den neuen Bundesländern gezeigt.
Sie alle suchen in den alten Bundesländern eine Ausbildungsstelle.
Mit einer Collage mit weiteren Zeitungsbildern hat Max Gehring die erste Ebene zugedeckt. Durch ein herausgeschnittenes ,,X“ sind einige der Jugendlichen auf der Ebene darunter wieder zu erkennen. Assoziationen zur so genannten Generation X kommen dabei auf und die Frage nach der eigenen Identität im Zeitalter ihrer massenmedialen Reproduzierbarkeit.

Tanja Kling überschreibt ihre Arbeiten mit ,,Silikonsilhouetten“ - Gezeichnetes 
Trainingslager für die Zukunft (future composé). Sie legt sich dabei mit den gewohnten Pfaden menschlichen Erfahrungssammelns an. Nicht "Entweder-Oder", also schwarz-weiß oder Freund-Feind, sondern bi- oder multilaterales Denken und Wahrnehmen, das Alternativen wie "sowohl als auch" oder gar "weder - noch" gehorcht, möchte sie beim Betrachter 
provozieren. Dabei nimmt sie deren Irritation billigend in Kauf.

Ein laufendes Vogelskelett, über dem eine Erste-Hilfe-Tasche schwebt oder ein Hase, auf einem Einrad fahrend übergroß und für ein Spielzeugauto vor ihm beinahe bedrohlich wirkend - das sind die skurrilen Welten, in die Beate Ludwig mit ihren Objekten führt.
"Fliegen ist möglich" hat sie sich vorgenommen. Ihre Figuren haben Eigendynamik und sie spielt mit bekannten Mustern, die sie auflöst und wieder ganz neu komponiert.
Nichts ist mehr sicher, die reale Welt beginnt zu tanzen und abzuheben.

moderne Kunst
in- und ausländischer
Künstler

Malerei + Plastik + Grafik + Fotografie + neue Medien

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 Telefon: 0179 - 2030857

 web:www.produzentengalerieb27.de / eMail: [stefan@aritzona.de]

 Öffnungszeiten: Während der Ausstellungszeiten sonntags 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung


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