Ausstellung:
Denk ich an |
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26.09./27.09./04.10./11.10./18.10.2009 |
Denk ich an Deutschland in der Nacht, aus: "Nachtgedanken" von Heinrich Heine
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Presseresonanz |
Heilbronner Stimme 25. Sept.
2009 |
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Von Leonore Welzin ............................................. OFFENAU Im Sauseschritt eilt das Wahljahr seinem Höhepunkt entge- gen. Kann die schleichende Entsor- gung demokratischer Prinzipien noch aufgehalten werden? Trotz der Jubelanlässe 20 Jahre Wiedervereinigung und 60 Jahre Grundgesetz: Die Krise ist offen- sichtlich, politisches Engagement Mangelware, und der Blues liegt wie Mehltau über dem Wahlvolk. Wer sich ob der Misere, Krise und Kata- strophe einen Kopf macht, gar schlaflos im Bett wälzt, dem sei, frei nach Heinrich Heines Nachtgedanken, die Gruppenausstellung ,,Denk ich an D“ in der Produzentengalerie B27 in Offenau empfohlen. Sie wird am Vorabend des Wahlsonntags mit Werken von Klaus Staeck, Peter Schmidt, Paul A. Weber, den Gale- riebetreibern Klaus Ditté, Gundula Moser-Petri und Günther Zitzmann sowie einer Performance von Kerstin Müller eröffnet. |
Verdummung ,,Hier werden Sie ge-
blödet!“, ,,Ein Volk, das solche Bo- xer, Fußballer, Tennisspieler und
Rennfahrer hat, kann auf seine Uni- versitäten ruhig verzichten“ - Ver-
dummung durch Medienkonsum und Bildungsnotstand, Steuerflucht und der
Verfall demokratischer und sozialer Werte sind Themen, die der Jurist,
Politsatiriker und Akademie der Künste-Präsident Klaus Staeck aus
Heidelberg aufs Korn nimmt. Fotomontagen versehen mit ironi- schen Sprüchen, 30 seiner rund 300 Plakate und 50 Postkarten sind Teil der Ausstellung. Schriftgrafische Umsetzungen ,,Friede, Freude, Ei- erkuchen“ liefert Klaus Ditté. Peter Schmidt gewährt einen Rückblick in die Adenauer-Ära mit seinem Mo- dell ,,Rettung“. Deutliche Denkan- stöße und Diskussionsbeiträge zum alltäglichen Wahnsinn unternehmen der Heilbronner Günther Zitzmann und die Rappenauerin Gundula Moser-Petri. Zitzmanns Schwarzlichtparabel ,,Der Bär ist los I“ und Moser-Petris ,,Erfolgsmodell Deutschland“ - unterlegt mit dem Lied ,,Kein schöner Land“ - sind begehbare Installationen. Artensterben, Klimawandel und Widerstand gegen Rechtsradikale, dass die Probleme von heute bereits die von gestern waren, belegen auf erschreckende Weise die zeitkriti- schen Lithografien von A. Paul Weber (1893-1980). Obwohl seine Werke an Honoré Daumiers satirische |
Grafiken,
Käthe Kollwitz‘ scho- nungslosen Realismus und Wilhelm Buschs humoristische
Zeichnungen heranreichen, hat die Kunstge- schichte von Weber zunächst kaum
Notiz genommen. • Info Produzentengalerie B27 Offenau, Hauptstraße 8a, Eröffnung: Samstag, 19 Uhr. 27. September, 4., 11., und 18. Oktober, 14 bis 19 Uhr.
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produzentengalerie B27 e.V. * D 74254 Offenau * Hauptstraße 8a |
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Telefon: 0179 - 2030857 |
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web:www.produzentengalerieb27.de / eMail: [stefan@aritzona.de] |
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Öffnungszeiten: Während der Ausstellungszeiten sonntags 14 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung |
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© produzentengalerie B27 e.V., D
74254 Offenau |
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